NFC Tags als kleine Alltagshelfer

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In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr die Einstellungen eures NFC-fähigen Smartphones mit wenig Aufwand und vor allem Geld einfach euren Bedürfnissen anpassen könnt.

Fast jeder hat sein Smartphone überall dabei. Egal ob im Büro, im Auto, im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer. Das Problem ist nur, dass wir nicht an jedem Ort die gleichen Einstellungen in unserem Smartphone aktiv haben möchten. Im Auto ist es z.B sinnvoll, das GPS aktiv zu haben, da viele Benutzer ihr Handy als Navi benutzen. Während wir im Bett liegen und schlafen, wollen wir wahrscheinlich kein GPS. Und so geht es uns mit verschiedenen Einstellungen (Lautstärke, WLAN, usw.) in unserem Handy.

Es wäre auch ein Vorteil, wenn sich unsere Navi-Software auf unserem Smartphone startet, sobald wir es in die Autohalterung legen.

Für diese Probleme gibt es verschiedene Lösungen.

Eine davon, die ich persönlich für nicht so interessant finde ist, die Steuerung der “Profile” anhand vom jeweiligen GPS-Standort des Smartphones abhängig zu machen. Denn das bedeutet zum einen, dass das GPS immer an sein muss und zum anderen, kann man mit dieser Variante nicht verschiedene Profile an einem Ort unterbringen. Ich könnte z.B nicht zuhause im Bett ein anderes Profil aktivieren als im Rest der Wohnung.

Die zweite Variante ist über Bluetooth. Wenn sich das Smartphone mit dem Bluetooth im Auto verbindet, könnte ein bestimmtes Profil aktiviert werden. Hier ist der Nachteil, dass ich Bluetooth in meinem Auto haben muss (oder teuer nachrüsten) und ich diese Variante nur im Auto benutzen kann.

Funktionieren tut dies mit der APP “Tasker” aus dem Google Play Store.

Mit dieser APP können Tasks erstellt werden.

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Jeder Task kann verschiedene Aufgaben beinhalten.

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Eine Aufgabe kann z.b sein, das WLAN aus zustellen.

Diese “Tasks” können nun durch “Profile” ausgelöst werden. Ein Beispiel hierfür ist: Starte den Task “Arbeit”, wenn ich mich an einer bestimmten Koordinate befinde.

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Nun kommen wir zu einer etwas anderen Variante. Und zwar die Steuerung der “Tasks” aus der APP “Tasker” mithilfe von NFC-Tags.

Als Beispiel APP nehme ich hier die APP “Trigger“.  Sie ist eine von mehreren APPs, die “Tasks” der APP “Tasker” starten können.

Mit Hilfe dieser APP, lassen sich unter anderem NFC-Trigger erstellen, die immer ausgeführt werden sobald sie einen vom Benutzer festgelegten NFC-Tag erkennen.

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Mit der APP “Trigger” lassen sich nicht nur “Tasks” der APP “Tasker” starten. Es können auch eigene Aufgaben erstellt werden (WLAN ausschalten,..). Für die meisten Zwecke wird die APP Trigger ausreichen. Für diejenigen, bei denen Trigger an seine Grenzen stößt, denen empfehle ich “Tasker”.

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Am Ende muss dann nur noch der NFC-Tag gescannt werden, bei dem der Trigger ausgeführt werden soll. Die NFC-Tags können z.B an der Handyhalterung im Auto, am Bett, auf dem Schreibtisch oder im/auf dem Portmonee angebracht werden.

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Bei manchen NFC-Tags muss zusätzlich das Plugin “Tag Reuse Plugin” für die APP “Trigger”  installiert werden.

Wenn das Smartphone jetzt einen der NFC-Tags erkennt, die vom Benutzer vorher eingescannt wurden, führt es den dafür vorgesehenen Trigger aus, der wiederum entweder einen Task von “Tasker” startet oder eine eigene Aufgabe ausführt.

Preislich liegen die NFC-Tags bei ca. 5-10 € für 5 Stück.

Die E-Plus Mobile Wallet – Mehr als nur bezahlen

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Nach und nach stellen die vier großen deutschen Provider nun ihre mobilen Bezahldienste vor und versuchen sich dabei in Sachen Flexibilität und usebility zu übertrumpfen. Heute konnte ich mir im Rahmen einer Pressekonferenz auf der CeBit Preview in Hamburg den Wallet Dienst von E-Plus näher anschauen.

E-Plus Wallet

Zunächst geht E-Plus gegenüber der anderen Anbieter einen anderen Ansatz. Sie wollen mit Ihrer Wallet App eine offene Plattform schaffen, in der auch neue Anbieter leicht integriert werden können. Diese beinhaltet nicht nur das Bezahlen via NFC sondern bietet auch die Möglichkeit Kundenkarten zu integrieren, zum Launch der App wird Stand jetzt zum Beispiel der ADAC dabei sein. Auch eine Integration des Tochterunternehmens „Gettings“ für das mobile Couponing ist vorgesehen.

Die drei Punkte „Payment“, „Couponing“ & „Membership“ sind für den Launch im zweiten Quartal 2014 vorgehesehen, doch die Pläne von E-Plus für die Zukunft haben bereits klare Formen. Dabei stellt ein großer Punkt das mobile Ticketing dar, wie bspw. für Bahnfahr- oder Kinokarten. Auch eine Identifizierung bei Zugangskontrollen soll möglich gemacht werden. Eine eher mittelfristige Vision ist die Identifizierung der eigenen Person, also quasi der Personalausweis im Smartphone.

Der Kunde benötigt zur Nutzung der Wallet eine neue so genannte SecureSIM, diese besitzt einen erweiterten Speicherbereich, welcher über „die Trusted Service Manager“ (TSM) von Dienstanbietern über das GSM Netz beschrieben und somit neue Dienste verfügbar gemacht werden können.

Die E-Plus mobile Wallet steht ab dem 2. Quartal 2014 für alle Kunden der E-Plus Gruppe, sowie deren Partnerunternehmen mit einem NFC-Fähigem Android-Endgerät zur Verfügung.

Googles Nexus 7 – zusätzliche Variante mit Mobilfunkmodem

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Asus wird in Kürze mit der Produktion einer verbesserten Version von Nexus 7 anfangen. Das erweiterte Modell wird dann ein UMTS-Mobilfunkmodem erhalten, berichtet Modaco.com mit Verweis auf einen Insider. Die offizielle Vorstellung der UMTS-Version ist für Mitte Oktober 2012 geplant.
Bisher gab es das von Google und Asus in Kooperation entwickelte Android-Tablet lediglich als WLAN-Version ohne Mobilfunkmodem. Seit dem 27.08.2012 wird das Nexus 7 in Deutschland in zwei Versionen verkauft. Entweder mit einem 8 GByte internen Speicher für 199 Euro oder mit einem 16 GByte internen Speicher 249 Euro. Ein paar wichtige Daten: 7 Zoll (1.280 x 800 Pixeln), Nvidia Tegra 3, 1 GByte RAM, WLAN (802.11b/g/n), 1,2 MP (Frontkamera), Android 4.1 Jelly Bean, NFC, …

Bei der Bestellung im Google Play Store fallen zusätzlich 10 € Versandskosten an. Zurzeit ist ein 20 € Gutschein für den Google Play Store im Preis enthalten. Wie lange das Nexus 7 noch mit Gutschein verkauft wird ist nicht bekannt.

Preise für die kommende UMTS-Version sind ebenfalls noch nicht bekannt. Einen Steckplatz für Speicherkarten wird die UMTS-Variante nicht besitzen. Google schwebt vor, dass Nexus-7-User ihre Daten in Googles Cloud-Diensten speichern. Das wird mit der kommenden UMTS-Version des Tablets einfacher, da so auch unterwegs ein unkomplizierter Zugriff auf die Daten möglich ist.

Im Laufe dieser Woche kommt die aktuelle WLAN-Version des Tabelets auch in den deutschen Einzelhandel.

Willkommen in der Zukunft

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Jahrelang wurde NFC (Near Field Communication) als neue, moderne Zahlungsmethode angepriesen – nun werden bis August die Sparkassen ihre EC-Karten dementsprechend ausstatten, sodass ohne PIN-Eingabe oder Lesegerät bezahlt werden kann. Anfangs ist die Technologie auf Zahlungen bis zu  € 20 begrenzt.

NFC ist ein Datenübertragungsstandard, der langfristig gesehen auf vielen Smartphones zu finden sein wird, sodass mit dem Telefon verschiedene Features genutzt werden können. Durch die Möglichkeit der Legimitation ist beispielsweise auch die Nutzung als papierlose Eintrittskarte möglich. Forscher arbeiten ebenfalls an der Möglichkeit, NFC-fähige Geräte als Autoschlüssel zu verwenden. Im Touch&Travel-Programm der Deutschen Bahn wird die Technik bereits als Ticket genutzt.

Ich prognostiziere der Technologie eine glorreiche Zukunft, wenn gewisse Sicherheitsmechanismen entwickelt werden, um die Sachlage bei Diebstahl oder Verlust zu klären.