Heute war mal wieder einer dieser Tage an welchem ich ein doppeltes Major Update für eine Software durchführen musste. Da ich auf die ein oder andere Hürde gestoßen bin, dachte ich, ich lass euch an meinen Erfahrungen teilhaben, damit es bei euch vielleicht ein wenig besser lauft.
Zunächst der IST-Zustand, ich habe ein Windows Server 2003 System mit installiertem Service Pack 2, eine vorhandene McAfee ePo Installation 4.0.0 (ohne Patches) sowie einen Microsoft SQL Server 2005 Express Edition RTM.
Da die Dokumentationen von McAfee meiner Meinung nach eher beschränkt sind, habe ich es einfach mit Try-and-Error versucht. Also folgender Plan 4.0.0 auf 4.5.0 updaten, das Ergebnis war abzusehen, ERROR! Also habe ich mich mal ein wenig mehr mit den McAfee Versionen befasst, in der Version 4.0.0 gibt es den letzten aktuellen Patch 7, dieser konnte Problemlos installiert werden. Nun versuchte ich erneut das Update von 4.0.0 Patch 7 auf 4.5.0, das Ergebnis war ein erneuter Fehlschlag. Die Fehlermeldung war alles andere als Aussagekräftig, ich vermute das einige Pakte nicht richtig eingecheckt werden konnte, so ich das Log richtig interpretiert habe.
Nach ein wenig Recherche stieß ich auf folgenden Community Eintrag (https://community.mcafee.com/thread/22918) in welchem ich dann den Entscheidenden Hinweis gefunden habe:
Upgrade ePO 4.0 to 4.0 P7 first, then upgrade to 4.5 P3.
That upgrade path is documented somewhere…
Phil
Kurz gesagt, ich solle direkt von 4.0.0 Patch 7 auf 4.5.0 Patch 3 Updaten. Dies funktionierte ohne weitere Probleme und ich konnte direkt noch den 4.5.0 Patch 6 erfolgreich installieren.
Nun stand das nächste Major Update von 4.5.0 auf 4.6.2 an, und hier ändert sich etwas entscheidendes, die Mindestanforderung für Microsoft SQL Server 2005 Express ändert sich, für die Installation wird nun mindestens das Service Pack 3 verlangt.
Da ich von SQL Servern sogut wie keine Ahnung habe, musste ich mal wieder ein wenig googlen und stieß auf folgenden Blog http://www.butsch.ch/post/Mcafee-EPO-Server-45-Upgrade-to-46-mit-SQL-Express-2005-SP2-to-SP4.aspx in diesem wird beschrieben, dass ich das Service Pack, welches bei Microsoft herunterzuladen ist (http://www.microsoft.com/downloads/en/details.aspx?FamilyID=26435597-b28e-4568-9d16-017bdf47abdc) , zwei mal ausführen musste. Zunächst um die Kernkomponenten zu updaten, und beim zweiten mal um die eigentliche Datenbankinstanz für den ePo Server zu updaten.
Nachdem auch das Update für SQL Server 2005 erfolgreich verlaufen war, konnte ich nun endlich das letzte ePo Update 4.6.2 ausführen, welches erfolgreich abgeschlossen wurde….
War ja wieder einmal gar nicht so schwer….
Guten Morgen und Willkommen zu einem weiteren Teil unserer Win8-Serie. Ich bin bereits auf die Hauptschwäche und wichtige neue Features des Betriebssystems eingegangen, aber ein wichtiges “Anti-Feature” des neuen Windows blieb bis jetzt unerwähnt. Zunächst einmal ein Vergleich der Hauptoberflächen von Windows 7 und 8.
Windows 7: ein Screenshot meines EeePCs.
Windows 8 nach Login.
Man kann zum Glück bei der neuen Generation des OS auch zum Desktop wechseln, jedoch ist die Oberfläche, wie im Screenshot gezeigt, als Hauptarbeitsfläche gedacht. Modern in der Tat, aber nützlich und praktisch?
Und wenn wir zum Desktop wechseln, fällt uns eine Sache direkt auf: wo ist das Startmenü?
Es gibt kein Startmenü mehr. Nach vielen Jahren der Nutzung von Windows bin ich immer mehr dazu übergegangen, die Schnellstartleiste und das Startmenü zu benutzen – ich verzichte auf Desktop-Icons. Gefällt mir optisch einfach besser und wirkt aufgeräumter.
Nun bei Windows 8 ist also Iconpflicht angesagt. Der Grund warum das so ist, scheint klar: Microsoft konzentriert sich auf Tablets, doch die Stammkundschaft, die guten alten Desktop-User, werden links liegen gelassen. Der einzige sinnvolle Weg wäre meiner Meinung nach die Veröffentlichung verschiedener Distributionen für verschiedene Systeme.
Lassen wir uns überraschen.
Da mein Matheprofessor momentan nur alten Stoff wiederholt, sehe ich mich gezwungen, meine Zeit sinnvoll zu vertreiben und wieder mal auf Windows 8 einzugehen.
Im vorherigen Artikel bin ich auf die eher mangelhafte Bedienung des neuen OS eingegangen – es gibt aber noch andere Neuerungen über Windows 8 zu berichten:
Ein Windows-Live-Konto ist nicht zwingend notwendig, aber bringt (und das ist neu) einige Vorteile im Umgang mit dem Betriebssystem. Beispielsweise werden Änderungen nun erstmals zwischen verschiedenen Installationen synchronisiert und es bietet sich die Möglichkeit, Apps herunterzuladen. Ja, Apps! Hier folgt Microsoft nun endlich dem Zeitgeist. Im integrierten Markt lassen sich viele von Smartphones bekannte Apps herunterladen, als Beispiel sei hier Cut the Rope genannt.
Ich bin gespannt, ob Microsoft jetzt endlich eine echte Alternative zu Apple und Google aufweisen kann.
In Kürze folgt der dritte Teil unserer Serie.







