
Seit Donnerstag dieser Woche ist es nun auch für einen erweiterten Personenkreis möglich, das neue Social Network der „Datenkrake“ Google zu betreten und zu testen. Die einzige Voraussetzung für eine Anmeldung auf der Plattform ist eine Einladung durch ein schon angemeldetes Mitglied der Seite.
Ich habe mich auf Google+ angemeldet und gebe euch einen Einblick in meine ersten Eindrücke.
Erste Eindrücke
- Wie ist Google die Oberfläche gelungen?
Die Seite hat einen sehr edlen und frischen Look Man findet sich schnell auf Google+ zurecht und wird nicht von einer überladenen Seite erschlagen.
Auf der linken Seite der Plattform werden die sogenannten Streams aufgelistet. In diesen Streams ist es möglich Informationen mit nur einem bestimmten Personenkreis zu teilen.
In der Mitte der Seite werden die Inhalte der jeweiligen Streams angezeigt. Dies ist in etwa mit dem mittleren Abschnitt von Facebook vergleichbar, wo die Pinnwandeinträge und Neuigkeiten angezeigt werden.
Auf der rechten Seite wird der Menüpunkt „Hangout starten“ angeboten. Über die Hangout- Funktion ist es möglich mit Hilfe eines Plugins Videochats zu starten. Inwiefern das praktikabel ist und wie gut es funktioniert, werde ich später testen. Die Funktion verspricht, dass bis zu 10 Personen miteinander chatten können.
- Was macht Google+ so besonders im Gegensatz zur Konkurrenz?
Hier liegt wohl einer der größten Unterschiede zu den einschlägigen und bekanntesten Social Networks. Google+ organisiert die Freunde nicht alle in einem Topf, sondern in sogenannten Circles. Hierbei kann man entscheiden, welche der Personen, die man hinzugefügt hat, in einen Kreis kommen und was man mit ihnen teilen möchte.
Wenn man einen neuen Status mit seinen Mitmenschen teilen möchte, kann man vorher entscheiden, welcher Personenkreis (kategorisiert in Circles) diesen Status mitgeteilt bekommt.
Somit setzt Google+ hier eine sinnvolle Abgrenzung von Bekannten und Freunden. Denn mal ganz ehrlich: Wer kennt schon seine ganzen Freunde bei Facebook und Co. persönlich?
Wie oben schon einmal angesprochen ermöglicht Google+ es, sich mit seinen Freunden und Bekannten in einem Videochat zu treffen. Hierbei ist eine Grenze von 10 Videochatpartnern gesetzt worden. Ich hatte jedoch bisher keine Möglichkeit diese Funktion zu testen.
Sparks könnte man als kategorisierter Seiten (Seite eines Interessengebietes bei Facebook. Beispiel: Programmierung) ansehen. Bei Sparks ist es möglich eine Art Abonnement (natürlich nur bildlich gesprochen) für ein bestimmtes Thema zu machen. Dadurch wird man immer auf dem Laufenden gehalten. Die News werden aus dem Internet bezogen und mit dem Titel, wie zum Beispiel Programmierung, verknüpft. So kann auf der linken Seite den Feed anklicken und bekommt aktuelle Ergebnisse, wahrscheinlich aus der hauseigenen Suchmaschine geliefert.
Fazit
Google+ hinterlässt schon jetzt in der Betaphase einen sehr guten und gelungenen Eindruck. Gerade jetzt ist es noch sehr angenehm ohne Statusmeldungen von irgendwelchen Anwendungen genervt zu werden. Allerdings weiß man ja noch nicht, was einen in der finalen Version von Google+ erwartet. Ich persönlich freue mich jedoch auf die finale Version und bin gespannt was Google+ im Konkurrenzkampf noch so anzubieten hat.
