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OTRS 3.2.7 stürzt mit Exception code: 0xc0000005 unter Windows Server 2008 R2 x64 ab

Bei der heutigen Einführung eines OTRS Ticketsystems auf einem Windows Server 2008 R2 x64 bin ich auf folgendes Problem aufmerksam geworden. Nach einem nicht definierbaren Zeitraum stürzte plötzlich der Apache2 Dienst ab, konnte jedoch ohne Probleme erneut gestartet werden. In der Ereignisanzeige war dazu folgendes zu finden:

Name der fehlerhaften Anwendung: httpd.exe, Version: 2.2.22.0, Zeitstempel: 0x4f242d7a
Name des fehlerhaften Moduls: unknown, Version: 0.0.0.0, Zeitstempel: 0×00000000
Ausnahmecode: 0xc0000005
Fehleroffset: 0x745434c1
ID des fehlerhaften Prozesses: 0×1858
Startzeit der fehlerhaften Anwendung: 0x01ce67667a05e86b
Pfad der fehlerhaften Anwendung: D:\Programme\OTRS\Apache\bin\httpd.exe
Pfad des fehlerhaften Moduls: unknown
Berichtskennung: 53a1c9b3-d35b-11e2-aded-0050569f09e3

Letzendlich war für mich der Ausnahme bzw. Exceptioncode interessant um zu recherchieren. Verwendet habe ich den OTRS Windows Installer 2.4.7, welcher oben beschriebenes Problem verursacht. Das Problem ist bei OTRS auch schon bekannt, jedoch gibt es bisher keine einfache Lösung sondern nur zwei Workarounds.

  1. Die Datei „libapr-1.dl“ unter „ ..\ OTRS\Apache\bin\“ soll durch diese ersetzt werden. (Dies hat bei mir jedoch nicht geholfen, ich wollte diesen Workaround trotzdem erwähnen)
  2. In der Datei „apr.h“ unter „..\ OTRS\Apache\include\“ die zwei Zeilen „#ifdef WIN64“ durch „#ifdef _WIN64“ ersetzten.

Das der Apache Dienst vorher beendet werden muss, sollte eigentlich klar sein. Der zweite Workaround hat bei mir dann zum Erfolg geführt und ich kann OTRS nun nutzen.

Kabel Digital Verträge nach Ende der Grundverschlüsselung kündigen

11-05-25-XL-553Wie bereits in den Medien zu lesen, zu hören und zu sehen war, hat Kabel Deutschland seine Grundverschlüsselung für einen Großteil der Sendergruppen Pro7Sat1 sowie RTL aufgegeben. Seit dem 03.04.2013 speist Kabel Deutschland nun also zusätzlich zu den öffentlich Rechtlichen Senden (HD und SD) auch die Programme RTL, RTL II, Super RTL, VOX, n-tv, Pro7, Sat. 1, Kabel Eins, RTL Nitro sowie Sport 1 jeweils in SD Qualität unverschlüsselt in das Kabelnetz ein. Dies Bedeutet im Umkehrschluss, dass eine Smartcard sowie der entsprechende Kabel Digital Tarif für monatlich 2,90€ prinzipiell überflüssig werden.

Heute nun hat Kabel Deutschland bei vielen weiteren Sendern die Grundverschlüsselung entfernt und speist nun auch die Sender  1-2-3.tv , CHANNEL21 , sonnenklar.TV , Juwelo TV , HSE24 , QVC, Bibel TV , ServusTV , sixx , ANIXE , CNN , DMAX , Eurosport , TELE 5 , N24 , Nickelodeon , Comedy Central sowie VIVA in SD Qualität ein.

Zum eigentlichen Thema komme allerdings ich jetzt. Viele Kabel Deutschland Kunden, so wie ich, werden sich vor dem 03.04.2013 eine Smartcard „gemietet“ und das Paket Kabel Digital Paket gebucht haben, um die Privatsender empfangen und entschlüsseln zu können. Hierfür wurden monatlich 2,90€ fällig. Inspiriert durch einen Artikel auf Golem.de in welchem über den Pressebericht der Verbraucherzentrale in Rheinland Pfalz berichtet wurde, wollte ich entsprechend handeln und meinen Kabel Digital Vertrag mit bis dato 19 Monaten Restlaufzeit kündigen.

Nach einem kurzen Telefonat mit der Verbraucherzentrale wusste ich grob, auf was ich mich Einstellen kann. Rechtlich ist das die Thematik noch nicht eindeutig geklärt, jedoch Rate man mir, es trotzdem mit einer Kündigung zu versuchen, was ich nun auch tat. Mit einem entsprechenden Verweis auf den Pressebericht der Verbraucherzentrale, sowie der Option bei Misserfolg entsprechende rechtliche Schritte in Erwägung zu ziehen, verschickte ich das Schreiben an Kabel Deutschland am 08.04.2013 per Einschreiben. Eine Antwort erhielt ich bereits drei Tage später, mit der Bestätigung, dass man mein Kabel Digital Vertrag zum 10.04.2013 gekündigt habe. Perfekt!

Ich kann an dieser Stelle jedem Raten, der sich in einem Kabel Digital Vertrag befindet, diesen zu kündigen. Sender die dadurch „zusätzlich“ freigeschaltet werden besitzen für die meisten Konsumenten keinen wirklichen Mehrwert.

Aufgrund rechtlicher Unklarheiten werde ich den Schriftverkehr nicht an dieser Stelle veröffentlichen, jedoch kann ich diesen auf Anfrage gerne zur Verfügung stellen.

Bring your own Device – Samsung Knox macht es möglich

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Marius Hertz / Samsung
© phoeney.de

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona wurde Samsung Knox bereits vorgestellt, heute konnte ich auf der CeBIT einen ersten Einblick in den neuen „Bring your Own Device“ –Lösungsansatz von Samsung erhalten.

Das Konzept basiert auf der Sandbox Technologie, welche eine einfache Verwaltung von mehreren abgekapselten Instanzen des Android Betriebssystems auf einem Gerät ermöglicht.

Wie mir Marius Hertz von Samsung erzählte, ist die Verwaltung der einzelnen Container über ein Mobile Device Management System und die von Samsung zu Verfügung gestellten Schnittstellen (APIs) möglich. Ein Mitarbeiter kann nun also sein privates mobiles Samsung Gerät mit in das Unternehmensnetzwerk bringen und dabei im „Geschäftlichen Modus“ alle Dienste und Anwendungen wie auf einem Firmengerät nutzen. Dazu zählen beispielsweise Wireless Verbindungen im Unternehmensnetzwerk oder der gesicherte Zugriff auf Exchange Dienste mittels ActiveSync. Dabei können innerhalb dieser Sandbox auch Unternehmensrichtlinien durchgesetzt werden um den Sicherheitsstandards des Unternehmens zu entsprechen.

BYOD Übersicht

Geplant ist das Rollout von Samsung Knox für das Quartal 2/2013 und soll für alle Samsung Top-Modelle zur Verfügung stehen. Mobile Device Management Partner von Samsung, wie bspw. Mobile IRON, sollen bereits zum Release, eine vollständige Unterstützung von Samsung Knox beherrschen.

Outlook 2010 hängt sich beim Versenden von S/MIME signierten E-Mails auf

Angetrieben von einem Arbeitskollegen, habe ich mich in letzter Zeit ein wenig mit S/MIME Verschlüsselung von E-Mail beschäftigt. Für Privatanwender bieten viele Zertifizierungsstellen kostenlose Identitätszertifikate an, ich hab meines bei Comodo bestellt, aber darum soll es hier nicht gehen. Da bei Hosted Exchange Provider aktuell keine Möglichkeit zur Serverseitigen Signierung bietet, muss diese lokal an den jeweiligen Endgeräten stattfinden, sprich direkt im Outlook Client.

Um kurz meine Umgebung zu beschreiben: Ich nutze Windows 8 Pro, habe Outlook 2010 welches von einem Windows 7 zu Windows 8 Upgrade übernommen wurden (ich kann nicht genau sagen ob das im beschriebenen Fall eine Rolle spielt). Nun habe ich mein Signiertes Zertifikat samt private Key über den Zertifizierungsmanager (certmgr.msc) importiert und konnte dieses auch im Sicherheitscenter von Outlook auswählen um E-Mails zu signieren bzw. zu verschlüsseln. Um das ganze einfach zu halten wollte ich zunächst jedoch nur signieren. Nachdem alles erfolgreich konfiguriert worden ist, wollte ich gleich überprüfen, ob ausgehende E-Mails auch sauber signiert werden, jedoch hing sich Outlook 2010 beim Versenden einer E-Mail ab sofort auf und lässt nur noch über den Task-Manager beenden.

Das Ganze hat ein ein wenig Recherchezeit gekostet, bis ich auf das eigentliche Problem gestoßen bin. Seit Windows Vista existiert die so genannte Benutzerkontensteuerung (kurz UAC – für User Account Control). Outlook 2010 muss, um auf den Zertifikats Store zugreifen zu können, eine temporäre administrative Berechtigung erhalten um das Zertifikat laden und die E-Mail signieren zu können. Und hier liegt das Problem, Outlook erhält diese Rechte unter Windows 8 nicht, was zur Folge hat, dass es einfach abstürzt.

Bei Microsoft ist dieses Problem Mittlerweile bekannt und ein Hotfix ist bereits in Testumgebungen ausgerollt. Der Hotfix selbst soll im März veröffentlicht werden.

Jedoch gibt es einen Workaround. Sobald Outlook 2010 mit administrativen Berechtigungen gestartet wird und eine signierte E-Mail versendet werden soll, erhält man zunächst eine Abfrage, ob Outlook auf den Zertifikats-Store zugreifen kann. Sobald diese Anfrage bestätigt wurde, wird die signierte E-Mail problemlos verschickt.

Outlook_certificate_store